Die Auswertungen des DATEV‑Mittelstandsindex für Oktober 2025 zeigen deutliche Unterschiede zwischen den bayerischen IHK‑Bezirken. Besonders niedrig liegt der Indexwert im IHK‑Bezirk Coburg mit 83,77 Punkten. Ebenfalls unterdurchschnittliche Werte weisen Aschaffenburg mit 85,19 Punkten sowie Oberfranken/Bayreuth mit 88,66 Punkten auf. Knapp unter der 90‑Punkte‑Marke liegen Schwaben mit 89,54 Punkten, Würzburg‑Schweinfurt mit 89,56 Punkten und Niederbayern mit 89,55 Punkten. Höhere Indexwerte erreichen Nürnberg mit 91,07 Punkten, München/Oberbayern mit 92,10 Punkten und die Oberpfalz/Kehlheim mit 92,52 Punkten. Insgesamt wird damit eine deutliche regionale Spreizung der Indexstände innerhalb Bayerns sichtbar.
Im Vergleich zum Vormonat September zeigen die Daten teils deutliche Veränderungen. Nürnberg fällt von 95,48 Punkten im September auf 91,07 Punkte im Oktober. Aschaffenburg sinkt von 94,48 auf 85,19 Punkte. Coburg steigt dagegen von 72,69 auf 83,77 Punkte. München/Oberbayern erhöht sich leicht von 91,63 auf 92,10 Punkte, während Oberfranken/Bayreuth von 90,55 auf 88,66 Punkte zurückgeht. Die Oberpfalz/Kehlheim steigt von 90,31 auf 92,52 Punkte. Schwaben bewegt sich von 90,61 auf 89,54 Punkte nach unten, Würzburg‑Schweinfurt von 93,44 auf 89,56 Punkte und Niederbayern von 92,99 auf 89,55 Punkte. Damit zeigen die Oktoberwerte im Vergleich zum September sowohl deutliche Rückgänge als auch einzelne Anstiege, je nach Bezirk.
Im Vergleich zum Vorjahr zeigen die Veränderungsraten überwiegend rückläufige Entwicklungen. Nürnberg verzeichnet eine Veränderungsrate von −2,08 Prozent, Coburg einen Rückgang von −5,80 Prozent. München/Oberbayern weist eine Veränderung von −0,54 Prozent auf, Oberfranken/Bayreuth von −1,07 Prozent. Die Oberpfalz/Kehlheim liegt bei −2,12 Prozent, ebenso Schwaben mit −2,12 Prozent. Würzburg‑Schweinfurt verzeichnet −2,57 Prozent und Niederbayern −0,74 Prozent. Einzig Aschaffenburg sticht mit einer positiven Veränderungsrate von +0,44 Prozent hervor.
Der Wirtschaftsbeirat Bayern und die DATEV eG kooperieren bei der Aufbereitung der Daten des DATEV-Mittelstandsindex für die Regionen in Bayern.
Der DATEV-Mittelstandsindex wertet Millionen von anonymisierten Datensätzen aus, die die Genossenschaft im Auftrag ihrer Kunden in den DATEV-Systemen verarbeitet. Er basiert auf tatsächlich gebuchten Daten und nicht auf Umfragen. Auf dieser Grundlage werden monatlich Indizes zur Entwicklung von Umsatz, Löhnen und Gehältern sowie Beschäftigung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erstellt.
Aus Bayern fließen die Daten von rund 160 000 Unternehmen in den Index ein. Die aggregierten Werte werden monatlich vom Wirtschaftsbeirat Bayern separat ausgewertet und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der Umsatzindex ist Saison- und Kalenderbereinigt.
| IHK-Bezirk | Umsatzveränderung | Umsatzindex |
| IHK Nürnberg für Mittelfranken | -2,08 % | 91,07 |
| IHK Aschaffenburg | +0,44 % | 85,19 |
| IHK zu Coburg | -5,80 % | 83,77 |
| IHK für München und Oberbayern | -0,54 % | 92,10 |
| IHK Oberfranken Bayreuth | -1,07 % | 88,66 |
| IHK für Oberpfalz/Kelheim | -2,12 % | 92,52 |
| IHK Schwaben | -2,12 % | 89,54 |
| IHK Würzburg-Schweinfurt | -2,57 % | 89,56 |
| IHK für Niederbayern | -0,74 % | 89,55 |