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„Privatwirtschaftliche Kinderbetreuung“

Kinderbetreuung wird zu einem zentralen Thema der Sozial- und Wirtschaftspolitik. Dies haben der Wirtschaftsbeirat Bayern, insbesondere auch seine Jungen Unternehmer erkannt, und starten deshalb eine Initiative für mehr Krippen-, Kindergarten- und Hortplätze in Bayern, vor allem in München.

Wie der Münchner Bezirksvorsitzende des Wirtschaftsbeirates und Stadtratskandidat Hans Hammer auf der Veranstaltung betonte, sind privatwirtschaftliche Initiativen nötiger denn je: „Die Politik hat zwar die Gesetze verabschiedet, doch passiert ist noch nichts. Gerade in der Landeshauptstadt gibt es ein dramatisches Defizit an Kinderbetreuungsplätzen, welches sogar den Arbeitsmarkt beeinflusst. Eine Bankrotterklärung der Stadtregierung! Wir brauchen Eltern-Kind-Initiativen der großen Unternehmen, wie zum Beispiel von Lufthansa und BMW, wir brauchen private Krippen, die auch für Anwohner geöffnet werden und vieles mehr“; so Hans Hammer.

Auf der Veranstaltung beleuchteten zahlreiche namhafte Referenten das Thema aus den verschiedensten Blickwinkeln. So betonte die Vorsitzende der Akademie „Kinder philosophieren“ im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. Dipl.-Volkswirtin Roswitha Wiesheu, dass es nicht um das „Aufräumen kleiner Menschen gehen kann, sondern auch um Inhalte, Wertevermittlung und Persönlichkeitsentwicklung.“ Die Qualität der Kinderbetreuung sei prägend für den gesamten Lebensweg von Menschen. Barbara Burghardt erster Vorstand der BMW FIZ-Strolche e.V. präsentierte das Konzept einer betriebsnahen Kinderbetreuung. Der Verein konnte durch Elterninitiative und durch Unterstützung der BMW AG sehr erfolgreich umgesetzt werden. Auch hier wird die Qualität der Kinderbetreuung groß geschrieben! Die Repräsentantin der Deutschen Lufthansa AG Monika Rühl befürwortete ebenfalls den Qualitätsgedanken und betonte in ihren Äußerungen, dass die Politik bessere Rahmenbedingungen für die Kinderbetreuung schaffen und mehr Verantwortung übernehmen müsse.

Seitens der Politik könne der Wirtschaftsbeirat mit Unterstützung rechnen. Joachim Unterländer, MdL, Josef Schmid, Vorsitzender der CSU Stadtratsfraktion und die Stadträtin sowie stellvertretende Bezirksvorsitzende des Wirtschaftsbeirates Mechthilde Wittmann, sehen in diesem Bereich Handlungsbedarf und begrüßen die Bereitschaft des Wirtschaftsbeirats, Konzepte der Kinderbetreuung auf Seiten der Wirtschaft zu entwickeln und zu unterstützen.

 

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