StartseiteKontaktImpressum

Startseite > Presse > Presseecho > Detailansicht

PrintversionVersenden

Die Unternehmensfreundliche Stadt

Die Bezirksgruppe München und die Jungen Unternehmer des Wirtschaftsbeirates Bayern haben in einer gemeinsamen Veranstaltung zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Erlangen, Dr. Siegfried Balleis, und dem Präsidenten des Steuerzahlerbundes Bayern, Herrn Rolf von Hohenau, sowie Vertretern der Wirtschaft erörtert, was eine unternehmensfreundliche Stadt ausmacht und was gerade die mittelständische Wirtschaft von einer solchen erwartet.

Dr. Balleis konnte in seinem Vortrag eindrucksvoll schildern, welche Verbesserungen er in seiner 11 jährigen Amtszeit in Erlangen erreichen konnte, von Rahmendaten wie dem Aufstieg Erlangens zur Stadt mit der zweitniedrigsten pro Kopf Verschuldung und annähernder Vollbeschäftigung bis hin zu vielen Details und Fallbeispielen, warum Erlangen heute eine besonders unternehmens- und bürgerfreundliche Stadt ist. Er konnte dabei seine Stadt als ein Modellbeispiel für eine gute Verwaltung und unternehmerisch geführte Stadt präsentieren.

Herr von Hohenau hob in seinem ergänzenden Vortrag hervor, dass Lösungen wie in Erlangen praktiziert mittlerweile durchaus bekannt seien, aber noch zu wenig umgesetzt würden: "Wir wissen, wie es geht, nur es macht keiner". Aus seiner Sicht entscheidend sind vor allem die handelnden Personen und stabile Mehrheiten. Er rief die Wirtschaft und ihre Verbände zu Geschlossenheit auf, da nur mit vereinten Kräften politische Entscheidungen herbeigeführt oder korrigiert werden könnten.

Auch unter Einbeziehung der Ergebnisse der Vorträge und der anschließenden Diskussion stellen die Bezirksgruppe München und die Jungen Unternehmer des Wirtschaftsbeirates Bayern folgende Forderungen an eine unternehmensfreundliche Kommunalpolitik, speziell auch in München:

- Einführung einer Anlauf- und Betreuungsstelle für Unternehmen - One-Stop-Agency - und Beschleunigung der Genehmigungsverfahren.

- Umsetzung eines umfassenden E-Government Konzeptes als Informations-, aber auch als Arbeitsplattform.

- Unternehmerische Kräfte und Denkweisen in den Verwaltungen wecken - z.B. durch Erfolgsprämien.

- Regelmäßiger Austausch mit den Unternehmen über Gesprächsrunden und systematische Befragungen.

- Organisiertes "Benchmarking" unter den Städten und Transfer von erfolgreichen Konzepten.

- Ideologiefreie Verkehrspolitik, die sich an der Effizienz des Verkehrs und somit an seiner Wirtschafts- und Umweltfreundlichkeit orientiert.

- Absenkung der Gewerbesteuer.

- Einführung eines durchgängigen Beschwerdenmanagements.

- Verbindliche Umsetzung der Kaufmännischen Buchführung für alle Kommunen.

- Verbesserung der Zahlungsmoral der Kommunen als Auftraggeber von Handwerksbetrieben und anderen Unternehmen.

- Einführung eines verbindlichen Public Corporate Governance Codex.

Insgesamt muss die Verwaltung leistungsfähiger und wirtschaftsfreundlicher werden und sich als Dienstleister für die Wirtschaft verstehen. Dann können ohne Mehrkosten größere Werte geschaffen werden. Das nützt allen. Denn auch hier gilt der Grundsatz: Ist die Wirtschaft gesund, freut sich der Mensch.

 

Pressebetreuung: MÄRZHEUSER | GUTZY Wirtschaftsmedienberatung (GbR)
Ludwigstr. 21 / Theresienstr. 6-8, D-80333 München, Telefon (089) 2 88 90 480, Telefax (089) 2 88 90 45
presse@wirtschaftsmedienberatung.de, www.wirtschaftsmedienberatung.de

> zurück zur Übersicht