Bayerischer Wirtschaftstag 2008
"Die Soziale Marktwirtschaft funktioniert – sie ist besser als ihr Ruf.
Sie verfügt – gerade im Mittelstand – über ein beachtliches Potential an Selbstheilungskräften, an echten Leistungseliten, an unternehmerischen Werten und auch an den notwendigen Vorbildern."
Dr. Dieter Soltmann
Präsident des Wirtschaftsbeirates Bayern
"Der Augsburger Wirtschaftsraum benötigt im Zeitalter der Globalisierung mit offenen Grenzen und vielfältigen Problemen die tatkräftige Unterstützung aus Brüssel, Berlin und München."
Albert Graf Fugger von Glött
Vorsitzender des Bezirks Augsburg/ Nordschwaben
"Unser Ziel ist, konsequent und beharrlich Technologiekompetenz zu entwickeln und Wertschöpfungsketten auszubauen. Unternehmen stehen dabei als treibende Kraft dahinter, weil im Wirtschaftsraum eine entsprechende Kultur des Dialogs gepflegt wird."
Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister der Stadt Augsburg
"Deutschland muss sich offensiv der Globalisierung stellen. Eine Abschottung wäre tödlich. Dass sich dabei unser bisheriges Sozialmodell ändern wird, liegt auf der Hand. Wir müssen zu einer neuen Balance zwischen Solidarität und Subsidiarität finden."
Dr. jur. Theo Waigel
Bundesfinanzminister a.D.
"Durch ausgreifende Umverteilung ist noch kein Volk reicher geworden. Wir schreiben den sozialen Zusammenhalt auch künftig groß, aber nicht auf Kosten der Leistungsträger im Mittelstand und nicht gegen die Wirtschaft. Uns geht es vor allem darum, Chancen und Perspektiven durch wirtschaftliche Dynamik zu eröffnen."
Emilia Müller
Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
"Der Aufbau zusätzlicher und nachhaltiger Beschäftigung in Deutschland muss der Maßstab für künftige wirtschaftspolitische Maßnahmen sein und nicht die Umverteilung von Löhnen und Gehältern. Dazu gehört auch eine Flexibilisierung des Kündigungsschutzes."
Stephan Götzl
Vorstandsvorsitzender und Verbandspräsident Genossenschaftsverband Bayern
"Viele mittelständische Unternehmen in Bayern agieren längst nicht mehr nur national. Sie profitieren von Europa. Europäische Mittelstandspolitik sollte den Betrieben erleichtern, einen europäischen Mehrwert zu erlangen, ohne dabei einen ungeregelten Wettbewerb und Sozialdumping zuzulassen."
Alexander Radwan, MdEP
Wirtschaftspolitischer Sprecher der EVP-ED Fraktion im Europäischen Parlament
"Die Soziale Marktwirtschaft ist ein Erfolgsmodell, sie muss aber jedes Mal auf´s Neue erarbeitet werden. Wir als mittelständische Unternehmer sehen es natürlich sehr gerne, wenn sich die Politik auf die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zurück besinnt. Man sollte ihr mehr Freiraum lassen, weniger reglementieren, die Eigenverantwortung stärken und den langfristigen Rahmen setzen."
Dr. Sebastian Priller
Geschäftsführer Brauhaus Riegele, Augsburg
Vizepräsident der IHK Schwaben
Rainer Bonhorst, Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen, übernahm die Moderation der Podiumsdiskussion.






